Ausgangssituation
Studiert man die Äußerungen und Ansätze der Management- und Beratungsgurus, so findet man zwei gegensätzliche Typen. Die einen verkünden Rezepte. Sie sagen, was wer wann zu tun hat, um wie und wo erfolgreich zu sein. Sie versprechen Tools und nähren die Illusion, dass mit deren Hilfe die Probleme des Managementalltags zu lösen sind. Dem stehen die Theoretiker gegenüber. Es sind Wissenschaftler, die aus der emotionsfreien und distanzierten Außenperspektive dessen, der keine eigenen Aktien im Spiel hat, analysieren können, warum wer wie und mit welcher Methodik gescheitert ist.
Beide Aspekte sind wichtig, denn Manager wie Berater brauchen Handwerkszeuge, um in unüberschaubaren Situationen Entscheidungen treffen zu können, und Hinweise auf die Fallgruben, in denen sie ihre weniger glücklichen Vorgänger finden können. Wer über keine schlüssige Theorie verfügt, läuft Gefahr, sich in widersprüchlichen Strategien zu verstricken.
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