Doktorandenwerkstatt

am 16. November 2005 in Berlin

Aus systemisch-konstruktivistischer Perspektive sind professionelle Domänen zunehmend vernetzt. Die Systemakteure in Organisationen müssen sich zusehends interdisziplinär orientieren und im Spannungsfeld verschiedenster Rationalitäten Sicherheit generieren, die sie selber eigentlich nicht gewährleisten können. Diese Paradoxie steigert die Komplexität von Entscheidungen. Weil Wissenschaft ein Interesse daran hat, diese Komplexität produktiv zu machen, findet einen Tag vor der 1. Berliner Biennale für Management und Beratung im System die Doktorandenwerkstatt statt.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Bildung einer wissenschaftlichen Community im deutschsprachigen Raum voranzutreiben und insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen Diskussionsraum zu bieten. Wir adressieren dabei Promovierende, die sich im Rahmen ihrer Forschungsarbeit mit systemisch-konstruktivistischen Konzepten im Bereich von Management und Beratung beschäftigen.